dilluns, 18 de febrer de 2008

La Boqueria



Die Markthallen gehen auf einen Straßenmarkt zurück, der an der Rambla abgehalten wurde. Seit 1217 weiß man von Tischen, die in der Nähe des ehemaligen Stadttors Boquería aufgestellt wurden, um Fleisch zu verkaufen. Ab 1470 wurde im Dezember dort der Schweinemarkt abgehalten. Der Platz befand sich noch vor den Stadttoren Barcelonas und auch andere Händler boten dort oder in der Nähe ihre Waren feil. Man nannte den Markt damals „Mercat Bornet“ oder (bis 1794) einfach „Mercat de la Palla“ („Strohmarkt“).
Die Freifläche war zunächst von einem Säulengang umgeben und sollte auch bebaut werden, doch hatte sie keinen offiziellen Status und man betrachtete sie nur als Verlängerung des Marktes auf dem Plaça Nova, der sich bis zum Plaça del Pi erstreckte. Später entschied man sich jedoch dazu, den Markt zu trennen und man baute an der Rambla (de Sant Josep) einen Fischmarkt und auch Stände für Metzger und Geflügelhalter.
Erst 1826 wird der Straßenmarkt gesetzlich geregelt, und als 1835 der Konvent von Sant Josep abgerissen wurde, gestaltete man an seiner Stelle einen Platz, der der Plaça Reial aufgrund ihrer nördlichen und südlichen Arkadenreihe entfernt ähnelte. Ein Jahr später wird der Bau eines Marktes mitten auf dem Platz geplant. Die Bauarbeiten beginnen am 19. März 1840 unter Anleitung des Architekten Mas Vilà. Noch im selben Jahr wird der Markt eröffnet, doch bis 1846 werden immer wieder Änderungen am Plan vorgenommen und auch ausgeführt. 1848 schließlich wird noch ein Fischmarkt hinter dem Palau de la Virreina errichtet.
1853 erhält der Markt offiziellen Charakter. 1911 wurde der neue Fischmarkt eröffnet und 1914 wurde das Metalldach, so wie wir es heute sehen, eingeweiht.